Kinderlieder der DDR

Lieder zu singen ist für die meisten Kinder ein fester Bestandteil des Alltags. Musik macht ja auch Spaß, vertreibt die Zeit und häufig hilft Singen bei vielen (vermeintlich) langweiligen Tätigkeiten und Situationen, diese besser durchzustehen. Nicht umsonst wird ein Lied wie ‚Das Wandern ist des Müllers Lust‘ zum Wandern gesungen. Dann fällt Kindern das Laufen nämlich deutlich weniger schwer.

Verschiedene Arten von Kinderliedern der DDR

Kinderlieder sind in ihrer Entwicklung genauso Moden und Strömungen unterworfen wie andere Musik. Neben den Klassikern kommen daher immer neue Lieder auf den Markt, die – wie eigentlich jedes Lied – eine bestimmte Botschaft enthalten. So auch die Kinderlieder der DDR, die heute teilweise drohen, in Vergessenheit zu geraten. Bekannte Lieder sind zum Beispiel das Lied von der Meise, die zu ihrem Nest fliegt ‚Kleine Meise, kleine Meise, sag, wo kommst du denn her?‘ oder das Lied von Bummi, dem kleinen Teddybären.

Botschaften in Kinderliedern

Natürlich wurden auch mit den Kinderliedern der DDR bestimmte Botschaften transportiert. Das macht etwa das Lied ‚Wenn Mutti früh zur Arbeit geht‘ deutlich. Auch wurden die Kinderlieder in der DDR für die Jugendbewegung genutzt wie das Lied ‚Fröhlich sein und singen, stolz das rote Halstuch tragen …‘ deutlich macht. Durchaus politisch sind auch manche andere Kinderlieder der DDR wie zum Beispiel das Lied ‚Der Volkspolizist‘ oder das Lied von der Friedenstaube ‚Kleine, weiße Friedenstaube, fliege übers Land …‘. Gerade der Schluss dieses Liedes ‚… Kleine, weiße Friedenstaube, komm recht bald zurück‘ hatte sicher eine deutlich tiefere Bedeutung als es Kindern, die das Lied gerne laut singen, bewusst werden kann.