Musizieren mit Kindern

Musizieren mit Kindern

Auch Wissenschaftler bestätigen inzwischen belegt durch Langzeitstudien: Musik sollte im Leben eines Kindes eine wichtige Rolle spielen. Singen und musizieren Sie am Besten mit Kinderliedern. Schon seinem Baby kann man vorsingen und später dann gemeinsam mit dem Kind. Nicht nur Bewegungsspiele und ein Instrument, sondern auch Schlaflieder sind hierbei ein wichtiger Faktor.

Wissenschaftliche Studien bekräftigen: Musizieren mit Kindern ist wertvoll

Es besteht eigentlich kein Zweifel mehr daran, dass eine frühkindliche und intensive musikalische Förderung von Kindern die Lebensqualität und die Intelligenz steigern. Dass es die Lebensfreude fördert ist hierbei folgerichtig und dies wird vonseiten der Elternschaft häufig sehr unterschätzt.  Die Musikerziehung fördert dies sogar in einem nicht angenommenen Ausmaß. Die Ergebnisse einer wissenschaftlichen und empirischen Studie belegt dies eindeutig. Diese wurden zwischen 1992 und 1998 an 7 Berliner Grundschulen durchgeführt.

Musik bringt Lebensfreude und durch gemeinschaftliches Musizieren und Singen auch ein Kontaktmedium erster Güte. Chorgesang oder im Orchester musizieren fördert zudem den Gemeinsinn. Es ist ein Erlebnis des Miteinander Erschaffens. Die Gemeinschaft kann immer voneinander lernen und sie ist aufeinander angewiesen.  Diese Kultur des Füreinander da Seins fördert deshalb auch die soziale Kompetenz. Dies ist bei gemeinschaftlichen Sportarten ebenso. Der Einzelne muss sich nicht mehr ganz so wichtig nehmen, denn nur das Team, also alle zusammen schaffen in einer gemeinschaftlichen Verantwortung den Erfolg des Ganzen.

Ein Instrument zu lernen fördert auch die Ausdauer und die Konzentration. Dies kann man nur über einen längeren Zeitraum wirklich gut erlernen und Eltern sind hierbei gefordert die Kinder zum Durchhalten anzuhalten. Es ist ganz natürlich, dass ein Kind nach einer gewissen Zeit die Lust verliert und dazu gehört, dass die Eltern erkennen ob es sich nur um einen Durchhänger handelt, oder ob es vielleicht schlichtweg das falsche Instrument ist.

Wie fördere ich die Kreativität meines Kindes

Kreativität kann man als Eltern auf ganz unterschiedliche Weise fördern. Viele verschiedene Faktoren spielen hierbei eine Rolle und für jedes Kind ist individuell ein anderer Weg richtig. Einige Punkte wären hierbei zu beachten:

  • Musikalische Erziehung
  • Ansporn ohne zu viele Forderungen stellen
  • Beobachten der persönlichen Fähigkeiten des Kindes
  • Aktives Zuhören
  • Belohnung der Erfolge
  • Trösten bei Niederlagen
  • Dem Kind etwas zutrauen
  • Spiele sollen Spaß machen und nicht nur auf Lerneffekte abzielen

Karten- und Würfelspiele können genauso schön sein, wie Brettspiele in einer geselligen Runde. Mit kreativen Spielen und Beschäftigungen vergehen auch langweilige Wartezeiten ganz schnell. Zudem lernt das Kind, dass man nicht immer gewinnen kann, sondern dass es auch wichtig ist verlieren zu können mit Haltung. Gegen verregnete oder kalte Wintertage ist auch das fröhliche Musizieren ein reines Vergnügen.

Wer sein Kind in seinen Stärken unterstützt stärkt sein Selbstbewusstsein. Wir Erwachsenen wissen, dass das was wir gut können uns leicht von der Hand geht und es macht uns zudem Freude. Das verhält sich bei Kindern überhaupt nicht anders. Zudem können die Eltern Hilfestellungen geben, wenn dem Kind etwas eben nicht in den Schoß fällt und zudem immer wieder ermutigen es doch noch einmal zu probieren. Auch hierbei ist ein gutes Beobachten wichtig, wer sich nämlich zu oft eine blutige Nase holt beim Wiederholen bekommt zu viel Frust ab. Fördern Sie das singen oder musizieren in der Gemeinschaft und/oder auch Gemeinschaftssport. Kinder, die in einer aufmerksamen häuslichen Gemeinschaft aufwachsen können ihre Kreativität spielerisch entdecken und das ist die Königsdisziplin.