Sind LEDs beim Zerplatzen gesundheitsgefährdend für Kinder

Wer sich ansieht, wie LEDs eigentlich aufgebaut sind, wird bald beruhigt feststellen, dass da nichts zum Explodieren ist, und auch sonst keine Möglichkeit besteht, sich an Leuchtdioden zu verletzen. Die Elektrizität, die fließt, ist verschwindend gering, die Dioden sind fest in den LED Lampen verankert. Es gibt kein Glas, das zersplittern könnte, nichts, an dem sich Kinderhände verbrennen könnten. Man könnte also sagen, LEDs sind, neben allen ihren anderen handfesten Vorteilen, auch noch extrem kinderfreundlich. Diese Halbleiterbauteile sind zwei bis fünf Millimeter groß, werden mit einem Strom von zwanzig Milliwatt betrieben. Damit erreicht man trotzdem, durch mehrere Dioden in einer Lampe, eine Lichtausbeute, die Flutlichtstärke hat, aber auch völlig normales Büro- oder Werkstattlicht.

LED-Leuchten sind äußerst energieeffizient. Eine derartige Lampe, welche die gleiche Leuchtkraft in Lumen wie eine herkömmliche Glühbirne mit Wolframfaden ausstrahlt, verbraucht neunzig Prozent weniger Strom. LED-Leuchten können in allen gewünschten Farben erstrahlen. Dies wird jeweils erreicht, indem die Diode aus unterschiedlichen Grundstoffen gefertigt wird, beziehungsweise wird eine Beschichtung mit gewissen Materialien aufgebracht oder das Licht schlichtweg durch Vorsätze gefiltert.

Mit der fortschreitenden Entwicklung der LED-Technik ist es heute möglich, eigentlich jede Birne, jede Leuchtstoffröhre und jede Halogenlampe durch Strom sparende LED-Leuchtmittel zu ersetzen. Ganz egal, ob im Büro, in der Werkstatt, der Fabrikhalle oder aber auch im Freien – LEDs sind robust und mit einer Haltbarkeit von über fünfundvierzigtausend Stunden extrem langlebig. Mittlerweile gibt es Lampen in den abenteuerlichsten Ausführungen. Die Möglichkeiten, die sich mit Leuchtdioden im Design ergeben, sind deswegen so groß, weil die Diode im Betrieb so gut wie keine Wärme abstrahlt.